Wenn's brennt im Abfallbehälter

Stellen Sie sich vor, es gäbe keine Abfallbehälter draussen in den Städten, in den Strassen, auf Plätzen, am Uferweg. Und stellen Sie sich vor, all Ihren Kleinmüll, angefangen vom ausgekauten Kaugummi über die Energy-Drink-Dose bis hin zur Einkaufsquittung läge überall rum. Alles, was Sie grad nicht brauchen, wird einfach weggeschmissen. Unvorstellbar, oder?

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Gut, dass es Abfallbehälter gibt. Und gut, sind wir hier in der Schweiz so diszipliniert, unseren Abfall zu trennen und in den jeweilig zur Verfügung stehenden Behältern zu entsorgen. Littering ist zwar immer ein Thema und es gibt sehr kreative Lösungsansätze, Littering einzudämmen.

Die Gemeinde Reinach hat beispielsweise Jugendliche einen Film produzieren lassen „Littering isch Mischt!“ Andere Gemeinden setzen auf konsequente Bussen, Securitas-Patrouillen oder Plakatkampagnen. Es gibt Bring- und Holtage, sprechende Abfalleimer, Einzelaktionen wie das Abfall-Mobile der Familie Wittwer in Oberkirch.

Wo letztlich die Lösung liegt, ist ein vieldiskutiertes Thema und in vielen Gemeinden werden diesbezüglich grosse Anstrengungen unternommen, Littering einzudämmen. Liegt es an der Grösse oder Farbe der Behälter, an der Menge, an der Standortwahl oder auch an der Häufigkeit der Leerung? Sicher zählen alle Komponenten mit dazu. Doch es gibt Menschen, die werfen rücksichtslos alles einfach weg. Egal wo. Auch wenn ein Abfallbehälter direkt nebenan steht. Ich nehme an, solche Menschen leben generell auf einer Müllhalde oder ihre Welt ist die Müllhalde. Auch zuhause.

Sicherheit ist nicht verhandelbar

Nebst Littering ist Vandalismus ein Dauerthema. Chaoten zerstören fremdes Eigentum und gefährden zudem unsere Sicherheit. Regelmässig liest man wieder über angezündete, aus der Verankerung gerissene, total zerstörte Abfallbehälter. Und die Hersteller von Abfalleimern, dazu gehören auch wir, machen alles, um dies zu erschweren. Doch es geht nicht nur um Chaoten. Aus Unachtsamkeit ist schnell mal ein Zigarettenstummel statt im Aschenbecher im Restmülleinwurf gelandet und je nach Standort könnte ein dadurch entstehender Brand einen riesigen Schaden anrichten.

Sicherheit in Form von Brandschutz ist auch in diesem Thema nicht verhandelbar. Die Sicherheit muss gewährleistet sein. Egal ob in öffentlichen Institutionen wie Schulen und  Sportanlagen oder in Unternehmungen der Privatwirtschaft.

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Keine Vorschriften für Brandschutz und Selbstlöschung

Entgegen vieler Gerüchte im Markt, hat weder die Schweiz noch die EU Brandschutz- oder Selbstlöschungsvorschriften bei Abfallbehältern. Es gibt weder eine anerkannte Norm noch ein zugelassenes Prüfverfahren. Und alle an irgendeine DIN-Norm angelehnte und sonstige nationalen Zertifikate sind reines Marketing.

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Als wir unseren feuersicheren und selbstlöschenden CESTO lancierten, wollten wir diesen von einer Fachstelle wie EMPA, VKF oder dem deutschen TÜV prüfen lassen. Vergeblich. Wo keine Vorschriften oder Normen, da keine Möglichkeit, etwas zu prüfen. Deshalb liegt es an den Herstellern oder Inverkehrbringern, diese Sicherheit mit ihren Produkten zu gewährleisten. Es gelten einzig die Brandschutzvorschriften der regionalen Feuerpolizei.

Wichtige Brandschutz-Informationen

Bei der Installation von Abfallbehältern gilt die Fluchtwegbestimmung der zuständigen Feuerpolizei. Fluchtwege müssen frei von brennbaren Produkten sein und dürfen den Fluchtweg nicht beeinträchtigen. Alle Bauteile müssen Brandschutzklasse A1 aufweisen. Beschichtungen und Aufdrucke haben Brandschutzklasse B1. Der Brandwiderstand eines Bauteils ist Teil des Brandverhaltens eines Stoffes. Er wird an der Dauer, für die ein Bauteil im Brandfall seine Funktion behält, bemessen.

Zukunftsfähige Lösungen aus Metall

 

Der Selbstlöschende mit dem Luftkanal

Unser CESTO ist handgefertigt aus geschliffenem Chromstahl und hat bei den 35 Liter und 60 Liter Modellen einen Durchmesser von 352 mm. Mit dieser geringen Bautiefe tangiert er die Fluchtwege kaum und Chromstahl ist nicht brennbares Material. Dank dem speziell geformten und elipolierten Einwurftrichter erstickt allfälliges Feuer (siehe 22 Sekunden-Film) im Behälter innert Sekunden.

Eine weitere Spezialität ist der speziell für das Handling entwickelte Luftkanal im Innern des Behälters. Um das lästige Vakuum beim Einlegen und Entnehmen der Abfallsäcke zu eliminieren, ist der CESTO mit einem Luftkanal ausgestattet. Dieser verhindert die Vakuumbildung, spart Zeit und erleichtert die Arbeit.

 

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Blog verfasst von Albert Keel, 25.05.2018
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Topics: Neuheiten, Abfallbehälter