6 Fragen an Julien Meister

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Geburtstag: 04. Oktober 1990               
Bei MAKK seit: 01. Februar 2016
Position: Verkäufer im Aussendienst                   
Lieblingslied: Gonna Fly Now aus dem Film „Rocky Balboa“ von Tom Jordan
Lieblingsort: Bin ich noch auf der Suche                                             

1. Was wolltest du als Kind werden?

Mein grösster Wunsch war es, ein Superheld zu werden. Einer, der Gutes tut. Der die Menschen und die ganze Welt vor dem Bösen rettet. Zu dem alle aufschauen. Mit grossem Verständnis für meinen Berufswunsch brachte mir meine Mutter jedoch sehr schonend bei, dass es einen solchen Beruf nicht gibt. Und von da an war klar, ich werde Schauspieler, damit ich diesen Superhelden spielen kann.      

2. Wo siehst du die grössten Herausforderungen in deinem Job?

Oft fühle ich mich als Verkäufer im Aussendienst wie ein ruderloses Boot auf einem reissenden Fluss. Ich werde von einer Schnelligkeit ergriffen, ohne dass ich grossen Einfluss darauf habe. Und wenn ich etwas beeinflussen will, dann muss ich die bekannte Extrameile gehen. Dies insbesondere im Bereich von Prioritäten setzen und die Zeit effizient und effektiv zum Wohle der Kunden und des Unternehmens nutzen. Denn Zeit ist auch bei meinen Kunden ein immer rareres Gut. Und Zeit verschenkt heute niemand mehr. Da muss schon ein guter Gegenwert da sein. Das heisst für mich, dass ich für eine Terminvereinbarung bereits am Telefon mein Angebot, meine Firma und mich so interessant machen kann, dass mir diese Zeit geboten wird.

Das ist eine grosse Herausforderung und eine erfolgreiche Kommunikation auf Augenhöhe verlangt eine gehörige Portion Einfühlungsvermögen, eine rasche Auffassungsgabe und einen wachen und fitten Geist. Denn jedes Telefonat verläuft etwas anders und meine Gegenüber haben meistens nicht das gleiche Ziel wie ich, nämlich gemeinsam eine kurze Zeit miteinander zu verbringen, um sich gegenseitig die Vorteile einer künftigen Zusammenarbeit aufzeigen zu können. Und wenn ich dann wieder einen dieser erfolgversprechenden Termine habe, muss ich diesen möglichst optimal in meine Tourenplanung integrieren, damit ich nicht von Schaffhausen nach Schwyz und dann wieder nach Bülach fahre.

3. Was wird sich in den nächsten 5 Jahren bei deiner Arbeit ändern?

Einerseits wird der Wunsch nach zwischenmenschlichen Kontakten zunehmen und dadurch wird es für mich einfacher sein, Termine zu vereinbaren. Weil gerade auf der anderen Seite mit der zunehmenden Digitalisierung neue Möglichkeiten entstehen. Die Verkaufsprozesse laufen viel schneller, präziser und direkter ab. Da sämtliche Daten online zur Verfügung stehen werden und diese jederzeit und überall abrufbar sind, werden einfache wie auch komplexe Projekte direkt von Verkäufern im Aussendienst zusammen mit dem Kunden vor Ort fixiert, bestätigt und gleichzeitig der Bestell- und Produktionsprozess in Gang gesetzt. Dabei werden mir auch Virtual-Reality-Brillen helfen, mit denen ich den Interessenten in den geplanten Räumlichkeiten unterschiedliche Einrichtungslösungen simulieren und präsentieren kann. Ob das alles bereits in 5 Jahren der Fall sein wird, bezweifle ich. Doch, dass es so kommt, davon bin ich überzeugt und ich freue mich darauf.

4. Was machst du am Liebsten in deiner Funktion?

Als Verkäufer will ich verkaufen und ich liebe es, zu verkaufen. Und verkaufen heisst, jemanden mit seinem ganzen Angebot so zu überzeugen, dass für ihn der Gegenwert, den er erhält, in einem gefühlt besseren Verhältnis steht, als das, was er bereit gewesen ist, dafür auszugeben. Der Dialog, die Beratung, das Finden von Lösungen und dies alles mit immer wieder neuen Menschen, in immer wieder neuen Situationen, all das macht meinen Beruf als Verkäufer so herrlich spannend. Und das Wertvolle daran ist, ich lerne jeden Tag neues dazu.

5. Wie kann man dir bei der Arbeit eine Freude machen?

Das Höchste für mich ist, wenn mir ein Kunde für ein gutes Gespräch, eine aussergewöhnliche Lösung oder eine zufriedenstellende Leistung ein Lob schenkt. Dann fühle ich Freude pur. Und ich bin stolz, dass ich dieses Gefühl oft spüren darf. Natürlich kommt eine ähnliche Freude auf, wenn ich ein Lob von Vorgesetzten und Mitarbeitenden bekomme. Doch der Stellenwert beim Lob eines Kunden ist für mich eine Spur höher zu bewerten.
Und Freude erlebe ich auch dadurch, dass ich mich innerhalb der Firma jederzeit unterstützt und respektvoll behandelt fühle.

6. Was machst du, wenn du nicht für MAKK arbeitest?

Fast täglich treibe ich Sport. Ich bin auch ein leidenschaftlicher Kinogänger. Lese gerne anspruchsvolle Bücher, die geistiges Wachstum ermöglichen. Momentan fesselt mich „Also sprach Zarathustra“ von Friedrich Nietzsche. Und all die restliche Zeit, die widme ich am liebsten meiner Liebsten, ohne dabei meine Familie und meine Freunde zu vernachlässigen.


Blog verfasst von Albert Keel, 25.01.2018
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