​Winter-Zeit ist Viren-Zeit

Publiziert von Albert Keel on 12.12.2017 14:16:29
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Vielerorts fehlen dieser Tage wieder Teile der Belegschaft: Obwohl Viren auch im Sommer auftreten, ist jetzt wieder Hochsaison. Das bedeutet oft auch, dass in der Wäscherei mit erhöhter Sorgfalt und Vorsicht gearbeitet werden muss. Kreuzkontaminationen oder die Ansteckung von Mitarbeitenden ist in dieser Zeit besonders hoch.

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Laufende Nasen und niesende Mitmenschen begleiten uns auch dieses Jahr wieder durch den Winter. Es ist Winter-Viren Zeit und das ist überall zu hören und zu spüren. In der Wäscherei, wo Tag für Tag Unmengen gereinigt werden, ist die Gefahre für Kontaminationen oder Ansteckungen des Personals besonders hoch. Um die Gefahren zu umgehen, gibt es ein paar einfache Regeln, die man beachten sollte.

Vorsicht beim Einsammeln der Wäsche

Gerade in Heimen und Krankenhäusern sollte man von Mitarbeitenden informiert werden, wenn jemand auf der Station einen Virus eingefangen hat. So kann man schnell genug dafür sorgen, dass die Wäsche des Betreffenden separat gereinigt wird. Wird die Wäsche in selbstöffnenden Wäschesäcken transportiert, kann auch eine Kontamination von Arbeitsflächen und Maschinen vermieden oder zumindest verringert werden.

Wickelsack

Farb- oder Bildsysteme unterstützen Mitarbeitende auf der Station, dass sie beim Einsammeln der Wäsche bereits die richtige Wahl treffen. Und Handschuhe helfen den Einsammelnden zudem, Bakterien aus dem Weg zu gehen. Aber immer darauf achten, dass man sich mit den behandschuhten Händen nicht ins Gesicht greift. Sonst sind die ganzen Vorsichtmassnahmen für die Katz.New Call-to-action

Mikro-Gefahren

Apropos Handschuhe: Auch beim Sortieren der Wäsche in der Wäscherei sind Handschuhe dringend zu empfehlen. Zudem sollten Ringe oder sonstiger Schmuck abgezogen, die Haare zusammengebunden und Kittel getragen werden. Mikroorganismen können wir nicht sehen, nicht hören, nicht riechen oder schmecken und auch nicht fühlen. Deshalb ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden in der Wäscherei immer wieder zum Thema Hygiene geschult werden und leitende Mitarbeitende mit gutem Vorbild vorangehen.

Wer Keime sichtbar machen möchte, kann mit einer UV-Lampe Arbeitsflächen oder -Kleidung beleuchten, um zu sehen, was hier alles haften bleibt.

Auch Waschmaschinen bieten viel Oberflächen, die von Keimen befallen werden können. Deshalb ist es wichtig, dass man auch hier nach jeder Befüllung die Oberfläche desinfiziert. Gerade auch, wenn noch kein geschlossener Wäschekreislauf eingeführt wurde.

Geschlossener Wäschekreislauf

Kreuzkontaminationen gefährden hauptsächlich die Wäsche von Betrieben, die noch nicht über einen geschlossenen Wäschekreislauf verfügen. Denn hier ist es relativ einfach, dass Keime und Viren von der verschmutzen auf die saubere Wäsche übertragen werden können.

Geschlossen ist ein Wäschekreislauf erst, wenn der «verschmutzte» Bereich total vom sauberen Bereich getrennt wird. Hier ist es auch wichtig, dass Mitarbeitende die Kleidung wechseln und die Hände desinfizieren, bevor sie den Bereich wechseln.

Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden regelmässig über aktuelle Erkenntnisse zum Thema Hygiene und achten Sie darauf, dass Sicherheitskonzepte eingehalten werden. Dann sollte auch Ihre Wäscherei Virenfrei durch die Wintermonate kommen.

Wir von der MAKK haben einen reichen Schatz an Erfahrung in diesem Thema. Gerne kommen wir bei Ihnen zu einem Erfahrungsaustausch vorbei und zeigen Ihnen, wie andere Betriebe mit Hygiene und Wäschekreislauf umgehen. Rufen Sie uns an 052 647 22 00 oder senden Sie uns eine eMail.

Wäschelogistik Check

Topics: Wäschelogistik, Wäschesammler, Hygiene in der Wäschelogistik

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