So schützen Sie saubere Wäsche bei der Rückverteilung

Wer denkt, dass bei der Rückverteilung der sauberen Wäsche keine Risiken bestehen, täuscht sich. Auch hier lauern Gefahren. Sowohl die Hygiene als auch die Effizienz lassen sich in vielen Heimen und Spitälern optimieren. Dafür braucht es eigentlich nur 6 gezielte Fragen und eine Sensibilisierung zum Thema Hygiene.

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Wenn der Schmutz erst mal aus der Wäsche und die Wäsche sauber ist, besteht keine Gefahr mehr für Kontamination mit Viren und sonstigen Krankheitserregern! Weit gefehlt. Obwohl diese Tendenz in vielen Heimen und Spitälern zu beobachten ist, ist auch gerade beim Verteilen und Lagern der sauberen Wäsche höchste Vorsicht geboten.

Wäsche konfektionieren und lagern

Die Wäsche wird vielerorts unterschiedlich gehandhabt. Manchmal wird alles intern erledigt, manchmal wird ein Teil extern gewaschen. Oft sind es mehrere Abteilungen, die in den Wäscheprozess involviert sind. Vor ein paar Wochen waren wir in einem Alters- und Pflegeheim auf Erfahrungsaustausch. Dort wird die Wäsche von den Bewohnerinnen und Bewohnern gesammelt und in die Wäscherei gebracht und von diesen bereits grob vorsortiert. Danach kommen die Mitarbeiterinnen der Wäscherei an die Arbeit und übernehmen die Feinsortierung. Flachwäsche wird extern gegeben. Die übrige Wäsche wird intern gewaschen, getrocknet und dann auf die einzelnen Abteilungen gebracht, bevor Betreuende und Bewohnende die Feinverteilung für die Bewohnenden vornehmen.

Saubere Wäsche schützen

Ein schönes und nachahmenswertes Beispiel für sinnvolle Integration von Bewohnenden. Doch wenn so viele Menschen und so viele Hände mithelfen, sollten all diese Hände sauber sein. Denn sonst kann es sehr schnell passieren, dass die Arbeit der zuvor eingesetzten Hände umsonst war. Deshalb ist es sehr wichtig, dass alle Mitarbeitenden über die Hygienevorschriften im Umgang mit Wäsche geschult werden und dies auch regelmässig wiederholt wird. Denn die Händehygiene ist einer der grössten Gefahrenherde bei der Wäschelogistik.

Und das gilt natürlich auch für all diejenigen, welche die Wäsche am Schluss wieder zu ihren Besitzern verteilen. Denn auch hier ist es immer noch möglich, Wäsche zu kontaminieren. Vielerorts gibt es zum Beispiel noch keinen geschlossenen Wäschekreislauf. Und so wird es möglich, dass ein kräftiger Windstoss in der Wäscherei die zur Verteilung vorbereitete Wäsche kontaminiert, bevor diese wieder verteilt werden kann.

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Bei unseren Gesprächen stellen wir immer wieder fest: Infektionsrisiken für saubere Wäsche auf dem Weg zur Rückverteilung werden unterschätzt. Auch könnten viele Risiken nur schon durch den Einsatz der richtigen Wäschewagen minimiert werden.

Mit der Beantwortung der folgenden 6 Fragen erfahren Sie, wo Sie Risiken senken können und wie sie effizienter und ergonomischer Ihre saubere Wäsche wieder zu den Bewohnern oder Patienten bringen.

  1. Wer ist in die Rückverteilung involviert?
    All diese Leute müssen regelmässig über die Hygienevorschriften geschult werden.
  2. Wird die Wäsche zuerst in der Wäscherei zwischengelagert?
    Wenn ja, ist es wichtig, dass sie geschützt ist und nicht mit schmutziger Wäsche in Kontakt kommt oder sich Viren durch Luftzug darauf verteilen.
  3. Muss die Wäsche auch im Freien transportiert werden?
    Wenn ja, sollte die Wäsche vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Beispielsweise mit Wäschewagen, die mit Türen oder Blachen versehen sind.
  4. Muss Wäsche auch aufgehängt transportiert werden?
    Dann bietet sich nebst den Tablaren eine Wäschestange im Wagen oder fahrbare Kleiderständer an.
  5. Gibt es enge oder schmale Passagen, die Sie überwinden müssen und können Sie diese Stellen nur mit Mühe passieren oder müssen Sie einen (zu engen, zu schmalen) Lift benutzen,?
    Wenn ja, dann fragen Sie uns. Wir stellen auch Transportmittel nach Ihren Massangaben her.
  6. Wie gross ist das Volumen der rückzuführenden, sauberen Wäsche und können Sie diese mit den bestehenden Transportmitteln effizient verteilen?
    Manchmal sind kleine handliche Wagen optimal. Mal solche mit grossem Volumen.

Gerne kommen wir bei Ihnen vorbei und machen einen kostenlosen und unverbindlichen Vor-Ort -Check, um mit Ihnen unsere Erfahrungen zu teilen und Lösungen vorzuschlagen, mit denen Sie Risiken minimieren und Zeit sparen können. Dadurch senken Sie Kosten und fördern gleichzeitig nicht nur die Gesundheit der Bewohner und Patienten, sondern auch jene der Mitarbeitenden durch ergonomische Transportmittel.

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Zukunftsfähige Lösungen aus Metall

 

Topics: Wäschelogistik, Wäschesammler, Hygiene in der Wäschelogistik, Transportwagen


Blog verfasst von Albert Keel
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