Online-Check: Finden Sie in 5 Minuten heraus, wie fit Ihre Institution ist

Heime und Spitäler: Wie fit ist Ihre Institution hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Ergonomie, Organisation Wäschekreislauf und Sicherheit in der Notfall-Situation Noro-Virus? Unsicher? Dann machen Sie unsere aussagekräftigen «Fit-Checks» und Sie finden schnell Antworten darauf.

Fit Checks MAKK

Machen Sie Ihren individuellen «Fit-Check»: Mit gezielten Aussagen verhelfen diese Fit-Checks zu mehr Bewusstsein und Qualität und wir als MAKK unterstützen diese Prozesse mit viel Erfahrung und Kompetenz.

 

Trügerische Sicherheit in Wäschereien

Alles in Ordnung in Ihrem Wäschekreislauf? Komische Frage. Nur schon etwas einfacher und konkreter Wo fängt der Wäschekreislauf an, wo hört er auf? ist schwierig zu beantworten. Dennoch ist dies eine zentrale Frage, wenn es um so hohe Ansprüche wie Hygiene, Sicherheit und Ergonomie in der Wäscherei geht. Der Wäschekreislauf ist idealerweise ein in sich geschlossener Zyklus. Und dennoch oder gerade deshalb so anfällig für folgenschwere Gesundheitsrisiken? Dies wird augenfällig, wenn man bedenkt, dass in Europa jährlich rund 90‘000 Menschen in Folge einer Spitalinfektion sterben. Alters- und Pflegeheime sind dabei noch nicht berücksichtigt. Fehlende Hygienevorschriften, lückenhafte Prozesse und ein mangelndes Bewusstsein für Risiken im Wäschekreislauf sind mögliche Gründe dafür. Der Fakt, dass die Schweiz (noch) über keine gesetzlichen Vorschriften und Standards zu Hygiene und Sicherheit im Wäschekreislauf verfügt, macht diesen Umstand noch dramatischer. Die Wäscherei wird deshalb notgedrungen und im wahrsten Sinne des Wortes zur Grauzone. Sammeln, sortieren und sauber transportieren, von Schwarz zu Weiss sozusagen – das klingt ziemlich simpel. Ist es aber nicht.

Wäschekreislauf-Check       Wirtschaftlichkeits-Check

 

Hochsicherheitsrisiko Wäsche

Ein passender Titel für einen Science-Fiction-Thriller. Und der Held gewinnt den perfiden Kampf gegen unsichtbare Feinde und rettet die Menschheit. Seine Weste ist reingewaschen. Im Film klappt das in der Regel bestens. In der Realität gar nicht so simpel, ganz ohne Notfallplan. Damit der Kreislauf mit der Wäsche nicht zum filmreifen Teufelskreis wird, sollten Prozesse deshalb immer wieder analysiert und optimiert werden. Nicht erst bei Ausbruch einer Epidemie. Auf Grund fehlender, gesetzlicher Hygienerichtlinien und mangelndem Support seitens Behörden ist die Hürde jedoch gross, sich diesem Thema im eigenen Betrieb anzunehmen. Doch, läuft der Kreislauf nicht rund, explodieren die Kosten, Gesundheitsrisiken vervielfachen sich, der Imageschaden ist immens. Ein Horror-Szenario.

Notfallplan-Norovirus-Check

 

Risiken minimieren mit optimierten Abläufen

Idealerweise bilden Sammlung, Waschgang, Trocknung, Konfektionierung und Rückverteilung einen in sich geschlossenen, lückenlosen Kreis mit räumlich klar definierten Zonen. Dieser sollte – entsprechend seiner Natur – keinen Anfang und kein Ende kennen, zumindest was Hygiene und Sicherheit angeht. Sollte. Da in der Realität jedoch jeder Wäschekreislauf anders und individuell ist, gilt es auch ganz praktikabel Ecken und Kanten zu integrieren und bewusst zu formen. Je früher man reagiert, desto absehbarer sind Kosten und Risiken. Gibt es klar kommunizierte Hygienevorschriften und wie werden diese praktisch angewendet? Welche Massnahmen sind notwendig und welche Hilfsmittel eignen sich, damit Schmutzwäsche zu keinem Zeitpunkt mit sauberer Wäsche in Kontakt kommt? Wird Hygiene und Ergonomie im gesamten Kreislauf gleichwertig behandelt? Das Bewusstsein für diese zentralen Fragen ist ein wichtiger Schritt. Die Antworten sind nicht immer kompliziert. Aber immer notwendig um den Kreis zu schliessen.


Ergonomie-Check

 

Mit effizienten Massnahmen aus der Grauzone

Das Tragen von Strassenschuhen, Schmuck, offenen Haaren, langen Fingernägeln, ebenso Essen und Trinken sollte keinen Platz in der Wäscherei haben. In keiner Wäscherei, welche Hygiene und Sicherheit zu ihren Qualitätsversprechen zählt. Die Realität sieht oft anders aus. Ebenso verhält es sich mit Körperhygiene – insbesondere an den Händen als einer der grössten Gefahrenherde. Nur, eine Massnahme greift selten allein, genauso wie gefährliche Keime selten alleine kommen. Abläufe, Arbeitsmittel sowie das Vor- und Nachher im Prozess sind für eine umfassende Optimierung zu berücksichtigen. Nur so können Massnahmen nachhaltig wirken und Kosten einsparen. Am Beispiel der Sammlung von Schmutzwäsche lässt sich dies verdeutlichen. Das Tragen und Wechseln von Schutzkleidung ist wichtig, um die Verbreitung gefährlicher Keime über die Wäsche zu verhindern. 

Zudem minimiert es Infektionsrisiken von Mitarbeitenden. Zu beachten gilt auch: Stark verschmutzte und kontaminierte Wäsche muss gut isoliert von der restlichen Schmutzwäsche ohne Zwischenlagerung in die Wäscherei gelangen und sofort verarbeitet werden.  Wenn man das exponentielle Wachstum von Keimen bedenkt, werden die Risiken von liegen gebliebener Wäsche augenfällig. 

Der Knackpunkt in der Realität liegt in vielen Betrieben oft darin, dass die Sammlung der Wäsche meist fernab der Wäscherei geschieht. Oft ohne Bewusstsein für die Abläufe und Hygieneanforderungen der jeweils anderen Abteilung. 

Ähnlich bei der Rückverteilung der Wäsche. Die trügerische Sicherheit, ist die Wäsche erst mal sauber, kann nichts mehr passieren, ist weit verbreitet. Ein kräftiger Windstoss allein reicht jedoch aus, die ungeschützte Wäsche zu kontaminieren, bevor diese in die Rückverteilung und schliesslich zu den Patienten gelangt.

Fazit: Der Kreis ist nun mal rund, ebenso der Wäschekreislauf. Und so fliessen Sammlung, Waschgang, Trocknung, Konfektionierung, Lagerung und Rückverteilung unweigerlich ineinander. Das Bewusstsein dafür ist der erste Schritt aus der Grauzone. Damit die anfängliche Frage Alles in Ordnung in Ihrem Wäschekreislauf? Sie beim nächsten Mal nicht mehr ins Grübeln bringt...

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Blog verfasst von Albert Keel, 25.09.2019
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Topics: Wäschelogistik, Wäschesammler, Hygiene in der Wäschelogistik, Transportwagen, Norovirus