Thomas Obrecht: «Robin Hood wird Vater»

Geburtstag: 17.09.1990 
Du arbeitest bei MAKK seit: Sommer 2018
Position: Produktionsmitarbeiter/Monteur
Lieblingslied: auf ein Lied kann ich mich nicht beschränken… alles von The Who, Led Zeppelin, Queen, Motown, The Strokes, Beatles 
Lieblingsort: der Burgäschisee

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MAKK: Was wolltest du als Kind werden?

Thomas Obrecht: Als Kind wusste ich nicht, dass man etwas werden muss. Ich war ein sehr sorgloses und verträumtes Kind, das viel draussen war. Das war lange meine einzige Berufung und diese Leidenschaft lebe ich heute noch. Wenn ich folglich von einem Job geträumt hätte, wäre es eher eine Art Lebensaufgabe gewesen. Wahrscheinlich eine Mischung aus Robin Hood, dem Selfmade-Serienheld MacGyver und dem Tierfilmer und Abenteurer Malcolm Douglas.

MAKK: Wo siehst du die grössten Herausforderungen in deinem Job?

Thomas Obrecht: Wir arbeiten in der Produktion und Montage körperlich sehr intensiv. Da ist voller Einsatz und in Spitzenzeiten sogar Höchstleistung gefordert. Dem Körper dabei genügend Ruhe und Erholung zu gönnen, ist für mich wichtig, um nicht auszubrennen. Den notwendigen Ausgleich hole ich mir am liebsten in der freien Natur. Die Rheinufer Landschaft ist mein Balsam für Körper und Seele. Da tanke ich Energie.

MAKK: Was wird sich in den nächsten 5 Jahren bei deiner Arbeit ändern?

Thomas Obrecht: Ich denke, nicht sehr viel. Das hochwertige Handwerk, wie es bei MAKK gelebt wird, hat sich schon Jahrzehnte bewährt und ist auch Teil einer langen Erfolgsgeschichte. Techniken und Maschinen werden laufend optimiert und erneuert, das sind kontinuierliche Änderungen.
Was ich hoffe, dass sich ändern wird, hat wenig mit meiner Arbeit zu tun. Vielmehr mit der Wertschätzung dafür. Der gesellschaftliche Respekt für handwerkliche Berufe hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Alle beklagen sich über minderwertige Ware und Billigprodukte aus Fernost. Dennoch wird der Handwerks-Kunst in den zahlreichen Schweizer Traditionsbetrieben geringe Wertschätzung entgegengebracht. Das ist schade und meiner Meinung nach keine gesunde Entwicklung.

MAKK: Was machst du am Liebsten in deiner Funktion?

Thomas Obrecht: Ich bin ein leidenschaftlicher Problem-Löser und Kommunikator (lacht). Egal, ob in der Werkstatt mit meinen Teamkollegen oder auf Montage mit Kunden. Ich mag es, aus jeder Situation das Beste herauszuholen und allen Beteiligten und Ansprüchen gerecht zu werden. Und wenn die Kommunikation stimmt, ist das Problem ohnehin nur noch halb so wild.

MAKK: Wie kann man dir bei der Arbeit eine Freude machen?

Thomas Obrecht: Mit Abwechslung und Eigenverantwortung, kombiniert mit Kundenkontakt. Das mag ich sehr.

MAKK: Was machst du, wenn du nicht für MAKK arbeitest?

Thomas Obrecht: Ich gehe direkt vor meinem Haus fischen. Die respektvolle Fischerei ist mein liebstes Hobby. Der Rhein bei Schaffhausen bietet hierfür fast schon therapeutisch schöne, traumhafte Bedingungen.

Zusatzfrage: Wie sehen deine „Lebens(t)räume“ aus?

Thomas Obrecht: Da ich bald zum ersten Mal Vater werde, kann ich nicht genau sagen, was mich noch alles erwartet. Auf jeden Fall viel Neues, das ist klar. Und das gefällt mir! Die dafür notwendige finanzielle Sicherheit erarbeiten, ist mein momentanes Ziel. Um die Zeit mit meiner Familie sorglos geniessen und gemeinsame Träume verwirklichen zu können.

Topics: Team MAKK, Persönlich


Blog verfasst von Tina Cecconi-Cavka
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