6 Fragen an Rachel Müller

 

Geburtstag: 26. März 1972
Du arbeitest bei MAKK seit: 01. März 2018
Position: Mitarbeiterin im Verkaufsinnendienst für die Westschweiz
Lieblingslied: L'été indien von Joe Dassin
Lieblingsort: Ho-Chi-Minh-Ville (Saigon) in Vietnam

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1. Was wolltest du als Kind werden?

Chirurgin oder Wissenschaftlerin in einem Forschungslabor der Biologie oder der Chemie. Der Pschyrembel (ein medizinischen Nachschlagewerk für klinische Erstinformationen) und zahlreiche medizinische Fachbücher waren meine Bettlektüren. Gefallen hätten mir auch handwerkliche Berufe wie Automechanikerin oder Elektronikerin. Hauptsache Tüfteln oder Reparieren.

2. Wo siehst du die grössten Herausforderungen in deinem Job?

Obwohl ich erst seit wenigen Monaten bei der MAKK bin, bearbeite ich nebst einfachen, kleineren Projekten auch schon ganz viele grosse und komplexe Projekte. Insbesondere bei diesen umfangreichen Projekten ist die Herausforderung, an jedes Detail, an jedes Einzelteil zu denken, damit es letztlich zeit- und sachgerecht ein vollständig Ganzes gibt und der Auftraggeber daran seine Freude hat und ich mein Erfolgserlebnis.

Dann gibt es hin und wieder diese sogenannten „schlechten“ Tage. Die Herausforderung besteht dann darin, dass meine Kunden dies nicht merken und ich eine genauso gute Arbeit leiste, wie an normalen, also an guten Tagen.

Als Zuständige für die Westschweiz gilt es manchmal auch, den kulturellen Spagat zwischen der Deutschen und der West-Schweiz zu schaffen. Es ist nicht immer leicht, die Mentalitätsunterschiede beidseits des „Röstigraben“ auf einen Nenner zu bringen. Das braucht Toleranz und Verständnis auf beiden Seiten.

3. Was wird sich in den nächsten 5 Jahren bei deiner Arbeit ändern?

Das ist schwer abzuschätzen. Ich lebe eher im Moment und nehme den Fortschritt, wie beispielsweise die Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz, wie er kommt. Ich bin flexibel, lernfähig und auch lernwillig und habe keine Angst vor Veränderungen. Und als Technikfreak freue ich mich eh auf technischen Fortschritt.

4. Was machst du am liebsten in deiner Funktion?

Eine Brücke über den „Röstigraben“ bauen. Zwischen den beiden Sprachen und Kulturen vermitteln. Von einer Sprache in die andere springen. Ein Telefon in Französisch abnehmen und das nächste auf Deutsch führen. Texte übersetzen. Aber auch die täglichen Herausforderungen mit immer wieder neuen Projekten, bei denen technisches, wie auch räumliches Vorstellungsvermögen sowie Kreativität gepaart mit Ästhetik gefragt sind. Dem Kunden nicht nur praktische, sondern auch gefällige Lösungen anbieten, die bei ihm einen freudigen Aha-Effekt auslösen.

5. Wie kann man dir bei der Arbeit eine Freude machen?

Wenn man mir auf die Schulter klopft und sagt „Hast du gut gemacht“ oder wenn man mich um Hilfe bittet und dadurch zeigt, dass ich gebraucht werde und spüre, dass ich ein wichtiger Bestandteil der Firma bin und nicht einfach eine beliebige (ersetzbare) Nummer. Ich will wahrnehmen, dass man froh ist, mich in der Firma zu haben. Kurz: Freude durch Wertschätzung.

6. Was machst du wenn du nicht für MAKK arbeitest?

Meine Freizeit verbringe ich meistens mit meinem Mann und meinen fünf Kindern. Da bin ich Berufsberaterin, Sozialarbeiterin, Krankenschwester, Modeberaterin, Beraterin in Liebesfragen, Seelsorgerin, Wahrsagerin und noch vieles mehr. Und es macht mir viel Spass, mich diesen täglichen Herausforderungen zu stellen. Als Abwechslung aber auch als Inspiration schaue ich mir hin und wieder so schön dramatische Filme an.

Auch habe ich immer wieder irgendeine eine Reise im Kopf. Daran kann ich dann nächtelang planen, Routen festlegen, abgelegene Unterkünfte suchen. Doch hauptsächlich bereisen mein Mann und ich Vietnam. Und manchmal sind auch unsere Kids dabei. Die Organisation solcher Reisen ist klar mein Job.

Mein grösster Traum jedoch ist es, ein soziales Projekt auf die Beine zu stellen und Menschen zu helfen, ein würdiges Leben leben zu können.


Blog verfasst von Albert Keel, 06.07.2018
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