6 Fragen an Lothar Maus

Publiziert von Albert Keel on 07.09.2018 09:42:14
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Geburtstag: 05.05.1955
Du arbeitest bei MAKK seit: 01.09.1987
Position: AVOR/Engineering
Lieblingslied: böhmisch-mährische Blasmusik
Lieblingsort: Reschensee im Süd-Tirol

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1. Was wolltest du als Kind werden?

In meiner Kindheit hab ich mich nur ungern mit Fragen über die Zukunft beschäftigt, das war einfach kein Thema für mich. Ich hatte ganz andere Dinge im Kopf und die hatten nichts mit Arbeit, Beruf oder dergleichen zu tun. Dennoch musste ich schliesslich, wie andere auch, eine Lehre absolvieren. Und obschon ich in meiner Schlosser-Lehre nicht unglücklich war, kann ich nicht sagen, dass ich leidenschaftlich bei der Sache war. Es war einfach eine Pflicht, welche man in meiner Generation nicht hinterfragt hat. Es gab auch nicht viele Alternativen. Aus heutiger Sicht war es gut, denn von meiner Erfahrung in der Werkstatt kann ich heute im Engineering profitieren. Heute ist die Situation bei der Berufswahl natürlich ganz anders. Und dennoch kann man auch mit all den Möglichkeiten heutzutage nicht sicher sein, dass die Ausbildung, die man einschlägt, seinem persönlichen Lebenstraum entspricht. Diesbezüglich hat sich nichts verändert, nur die Optionen sind mehr geworden. Das macht es aber auch nicht einfacher für die jungen Leute.

2. Wo siehst du die grössten Herausforderungen in deinem Job?

Ich nutze in meiner täglichen Arbeit nur einen beschränkten Teil der ausgeklügelten, digitalen Technik wie beispielsweise dem CAD-Programm. Herauszufinden, was es noch alles gibt – jenseits meiner persönlichen Instrumentenpalette – dadurch neue Perspektiven erfahren und verschiedene Lösungswege für eine Problemstellung entdecken. Ziel dabei ist das effizienteste Optimum. Oder: Wenig Aufwand, viel Ertrag. Zudem ist die Kommunikation ein grosses Thema. Eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Werkstatt beispielsweise bringt laufend Optimierungen im gesamten Prozess von der Planung bis zur Umsetzung mit sich. Das geht bei MAKK Hand in Hand und kann nur mit guter, interner Kommunikation funktionieren. Da kann und muss jeder seinen Teil beitragen. Nur so kann man seinen Kunden Spitzenqualität bieten, welche auf allen Ebenen stimmig ist. Dieses Zusammenspiel pflegen, als Chance nutzen und weiterentwickeln ist herausfordernd und gleichzeitig das reizvollste an meinem Job.

3. Was wird sich in den nächsten 5 Jahren bei deiner Arbeit ändern?

Für mich persönlich ändert sich bereits in drei Monaten sehr viel, da ich Ende 2018 pensioniert werde. Wenn Not am Mann ist, werde ich aber gerne auch weiterhin bei MAKK für Projekte flexibel zur Verfügung stehen. Obschon ich nicht denke, dass dies fachlich notwendig sein wird. Aber im Sinne eines Erfahrungsaustauschs sicher wertvoll. Was sich sonst noch ändern wird? Trotz der vielen Vorteile, welche die Digitalisierung auch im Bereich AVOR und Engineering mit sich bringt, hoffe ich, dass bei MAKK weiterhin mit viel Herzblut und Kreativität zu Gunsten spezifischer Kundenbedürfnisse gearbeitet wird. Ich wünsche mir folglich, dass die Zusammenarbeit von Mensch zu Mensch unersetzlich bleibt und wir den Mehrwert geistiger, emotionaler Arbeit gegenüber Maschinen bewahren können. Wenn man jedoch die rasante Entwicklung der letzten Jahrzehnte in praktisch allen Berufsfeldern bedenkt, ist es schwierig eine fassbare Prognose zu stellen.

4. Was machst du am liebsten in deiner Funktion?

Konstruktion, das liegt mir besonders. Ebenso Probleme aus der Werkstatt in die planerische Umsetzung einzubeziehen und umgekehrt. Die Wechselwirkung verschiedener Kompetenzen in unseren Abteilungen bei MAKK ist ein sehr fruchtbarer Teil meiner täglichen Arbeit. Sie ermöglicht, auf spezifische Kundenbedürfnisse einzugehen und eine umfassende Beratung für Speziallösungen anbieten zu können. Das macht uns so stark.

5. Wie kann man dir bei der Arbeit eine Freude machen?

Wenn man mich in Ruhe arbeiten lässt (lacht). Ohne Hektik und negativen Stress können die besten Resultate erzielt und die optimalsten und nachhaltigsten Lösungen erarbeitet werden. Dies wünschen sich womöglich die meisten unter uns und doch ist es meist schwierig umsetzbar. Einen Gang zurückschalten, tief Luft holen und fokussieren kann dabei schon vieles bewirken. Da hab ich Erfahrung (lacht).

6. Was machst du wenn du nicht für MAKK arbeitest?

Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, nach Feierabend abzuschalten. Das ist sehr befreiend und hat auch den positiven Effekt, dass man am nächsten Tag mit sehr viel mehr Elan und Motivation an die Arbeit gehen kann. Am Feierabend und Wochenende erhole ich mich am liebsten zu Hause und beschäftige mich in meiner hauseigenen Werkstatt mit allem, was in einem grossen Haus an Reparaturen so anfällt. Da gibt es immer was zu tun, wenn man oft energiegeladene Enkel zu Besuch hat (lacht). Die Küche hingegen ist die Werkstatt meiner Frau, da funken wir uns nicht rein. Wenn es die Zeit erlaubt, sind wir seit 20 Jahren am liebsten im Südtirol. Wandern, Motorradfahren oder Snowkiten auf dem Reschensee. Darauf freue ich mich nach meiner Pensionierung besonders.

Topics: Team MAKK, Persönlich

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